Waldeckische Jägerschaft Korbach e.V.
 

Waldeckischen Jägerschaft 

 Aktuelles 

11 JUNGJÄGER*INNEN HABEN IM APRIL 2022 DAS „GRÜNE ABITUR“ BESTANDEN

Nach anstrengenden 8 Monaten erhielten 11 neue Jungjäger/Jungjägerinnen am 29.04.2022 im feierlichen Rahmen den Jägerschlag. Die Ausbildung war auch in diesem Ausbildungsjahr geprägt von Corona-Beschränkungen. Unser besonderer Dank gilt unseren Ausbildern unter der Lehrgangsleitung von Anna-Maria Hausmann, die alle mit ihrem außergewöhnlichen Engagement die Ausbildung unter diesen erschwerten Bedingungen erst möglich gemacht haben. Die Lehrgangsteilnehmer haben mit ihrer Disziplin und ihrem Verantwortungsbewusstsein den besonderen Umständen Rechnung getragen und dadurch diesen Kurs zum Erfolg geführt. Wir wünschen unseren Jungjägerinnen und Jungjägern viel Waidmanns Heil und stets guten Anblick in ihrem zukünftigen Jägerleben.

v.l.n.r.: Markus Koch, Wiebke Kalhöfer, Ralf Gronotte, Christoph Lange, Felix Walter, Corvin Neuschröer, Eva Miriam Gerhard, Iris Straube, Nele Dehnert, Christian Martin, Nicolas Havel.

Der neue Jungjägerkurs beginnt am Montag. den 5. September 2022.
Am Samstag, den 30. Juli 2022 findet in den Revieren um Twistetal eine Infoveranstaltung zur Jungjägerausbildung statt. Der Treffpunkt wird rechtzeitig in der örtlichen Presse und auf unserer Homepage bekannt gegeben. Jagdscheininteressierte können sich auch gerne über unsere Internetseite informieren  oder wenden sich direkt an die Lehrgangsleiterin Anna-Maria Hausmann, unter 0172-6441524 oder per Mail an jungjaeger@waldeckische-jaegerschaft.de

Die glücklichen Jungjäger gemeinsam mit ihren Ausbildern und der Lehrgangsleiterin

Motorsägenlehrgang

Bei herrlichem Sonnenschein, Spaß und guter Laune, fand am 23.04.2022, wieder ein Motorsägenlehrgang unter der Leitung von Forstwirtschaftsmeister Andreas Knoche, statt.

Ziel war die Arbeitssicherheit in der Motorsägen-Handhabung für das Werben von Hochsitzstangen bis 15 cm Durchmesser und das Einschneiden von liegendem Holz. Es wurden praktische Anleitungen gegeben und Handgriffe gezeigt und ein Dreiecksbock gebaut.



Fragen und Antworten zum Thema Jungjäger-Ausbildung

„Jagd ist Handwerk“, sagt Anna-Maria Hausmann, Leiterin von Jungjägerlehrgängen in der Waldeckischen Jägerschaft. Sie und ihr Kollege Heinrich Engelhard von der Frankenberger Jägervereinigung beantworten Fragen rund um die Jungjäger-Ausbildung, bei der man das Handwerk erlernt.
Wer bietet Kurse zur Erlangung des Jagdscheins an?
Im Landkreis Waldeck-Frankenberg bilden Vereine wie die Jägervereinigung Frankenberg (JVF) und Waldeckische Jägerschaft (WJS) jährlich 12 bis 15 angehende Jäger für die staatliche Frühjahrs- oder Herbstprüfung in Hessen aus – in traditionell über sieben bis neun Monate sich erstreckenden Lehrgängen, die zirka 1500 Euro kosten, plus Munition. Gewehre werden gestellt, denn Jungjäger dürfen erst nach Erhalt des Jagdscheins Waffen besitzen. Auch private Jagdschulen bieten die Ausbildung an, oft in Intensivkursen, deren Kosten individuell verschieden sind.
Was ist Inhalt der Ausbildung?
„Wildbiologie und die heimischen Wildarten, Wildbret- und Fleischhygiene, Arten-, Natur- und Gewässerschutz, Gesetzeskunde, Tierschutz, die Ausbildung brauchbarer Jagdhunde, Brauchtum, Waffenkunde, Schießfertigkeit und der sichere Umgang mit der Waffe sind Inhalte unserer jagdlichen Ausbildung“, erläutert Lehrgangsleiterin Anna-Maria Hausmann. Neben theoretischem Wissen wird besonderer Wert auf Jagdpraxis gelegt. Die Teilnahme an Einzel- und Gesellschaftsjagden, Revierarbeiten, einer Hundeprüfung und am Fangjagd-Lehrgang ist verpflichtend.
Was zeichnet einen guten Jäger aus?
„Um tierschutzgerecht zu jagen, bedarf es eines sicheren Umgangs mit der Waffe mit Präzision und Reaktionsschnelligkeit, Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung. Achtung vor Wild und Natur zeichnen einen guten Jäger aus. Feld, Wald, Wasser und Wild im Einklang sind Grundlage für die Artenvielfalt unserer heimischen Kulturlandschaft; sie ergeben nachhaltig einen artenreichen Wildbestand mit einer strukturreichen Feldflur sowie gemischten und stabilen Wäldern“, sagt Hausmann.
Wie hat sich Corona auf die Jägerausbildung und die Jagd ausgewirkt?
Die Ausbildung hat unter Coronabedingungen stattgefunden, entsprechend den Vorschriften, sagt Heinrich Engelhard. „2020 mussten wir die Prüfung um ein halbes Jahr verschieben, bis die Bedingungen sich gebessert hatten.“ Da die Jagd in der Regel als Einzeljagd ausgeübt wird und im Außenbereich stattfindet, spiele hier Corona nur eine untergeordnete Rolle. Bei den großen Gesellschaftsjagden wurde ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet und Zusammenkünfte der Teilnehmer wurden vermieden. „Dies war revierbedingt nur mit großem Personal- und Sachaufwand, vielfach aber auch gar nicht praktisch durchführbar“, sagt Anna-Maria Hausmann.
Wie schätzt das Land die Relevanz der Jagd ein?
Hausmann betont, dass das Hessische Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Gesellschaftsjagden auf Schwarzwild als wichtige Maßnahme der Tierseuchenbekämpfung und -prävention einstufe – insbesondere im Hinblick auf die Eindämmung des Schwarzwildbestandes als Vorbeugung zur Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Ebenso eingestuft werde die Bejagung von Schalenwild – hier im Hinblick auf die Wiederbewaldung nach Sturm- und Borkenkäferschäden.

Quelle: WLZ 23.04.2022  Autor/ Bild: Martina Biedenbach

Drohneneinsatz zur Kitzrettung

Die Waldeckische Jägerschaft Korbach e.V. hat zur Kitzrettung eine Drohne mit Wärmebildkamera angeschafft. Mitglieder, Jagdausübungsberechtigte und Landwirte aus dem Einzugsgebiet der WJ können einen Drohnenpiloten nebst Drohne anfordern, wenn die Wiesenmahd ansteht.

Der Einsatz der Drohne und der Drohnenpiloten findet jetzt zum ersten Mal statt und wir alle müssen auf diesem Gebiet noch Erfahrungen sammeln. Es gibt derzeit nur eine Drohne, deshalb werden wir nicht alle Anfragen erfüllen können. Die Buchung muss spätestens am Vortag der anstehenden Wiesenmahd erfolgen. Die Wiesen müssen eine Größe von 3 ha. haben bzw. bei mehreren Flächen in einem Revier mindestens insgesamt 5 ha.

Für die Buchung füllen Sie bitte das Formular aus und senden es per E-Mail an: info@waldeckische-jaegerschaft.de. Das ausgefüllte Formular kann auch per Whats App an 0151-65 44 71 59 geschickt werden.

Hundeführerlehrgang und Welpenkurs

Von Mai bis September 2022 bieten wir wieder einen Welpenkurs und einen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Feststellung und den Nachweis der Brauchbarkeit für Jagdhunde (BP - Hessen) an. 

Die Brauchbarkeitsprüfungen werden im Oktober 2022 stattfinden.
Die Lehrgänge beginnen am 11. Mai 2022.
Ort: Hundeplatz Twistetal-Oberwaroldern
Nähere Informationen und Anmeldungen bei der Obfrau für das Hundewesen Sabine Teipel, Tel. 0175-1665214 oder E-Mail: info@waldeckische-jaegerschaft.de

Jagdwilderei im Revier Rhena Nord

Im Revier Rhena Nord am sogenannten Wächtler d.h. westlich der Schweinsbühlerstraße in der Nähe der Grenze zum Nachbarrevier hat es einen Fall von Wilderei gegeben hat. Am Montag 29.3.2022 hat der Jagdaufseher auf einem Erbsenfeld einen Anschuss und Schweiß gefunden sowie eine Schleifspur und Fußspuren, die eindeutig zeigen, dass eine Sau zum nahe gelegenen Feldweg gezogen wurde. Die Polizei war vor Ort und hat den Fall aufgenommen und den Verdacht bestätigt, dass es sich um Wilderei handelt. Der Revierinhaber hat Anzeige erstattet.

Jagdwilderei ist eine Straftat und sie kann sich immer und überall ereignen. Deshalb achten Sie auf Anhaltspunkte, die auf Wilderei im Revier hindeuten und bringen jeden Verdachtsfall konsequent zur Anzeige.

Neuer Jungjägerkurs 2022

Am Montag, den 05.09.2022 beginnt ein neuer Jungjägerlehrgang zur Erlangung des ersten Jagdscheins.
Infos erhalten Sie hierzu auf der Homepage unter “Jungjägerausbildung“ oder auch telefonisch bei der Lehrgangsleiterin Anna-Maria Hausmann, 0172-6441524.